8. März 2016

Gedanken zum Internationalen Frauentag

Und wieder werden in diesen Tagen, viele schöne Worte gesprochen und kämpferisch Forderungen gestellt. 

Angeprangert werden u.a., die Doppelbelastung der Frauen und die noch immer existierende Ungleichbehandlung bzgl. Entlohnung.

(Das höre und lese ich schon seit ich denken kann!)

Hier ist aber die Politik gefordert und die scheint daran gar kein Interesse zu haben - sonst wäre es längst.

Johanna Dohnal hätte es möglicherweise durchsetzen können, aber, es war ihr nicht mehr vergönnt. 

Unsere PolitikerInnen beschäftigen sich lieber mit gendern https://www.wien.gv.at/menschen/gendermainstreaming/

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender 

und mit der Bundeshymne... :-(

 

TU schreibt vier wissenschaftliche Stellen ausschließlich für Frauen aus... http://wien.orf.at/news/stories/2761721/

 

Frauen in den "heiligen Hallen" der Philosophie http://science.orf.at/stories/1768222/

 

Griss reichte als Erste Unterstützungserklärungen ein :-) http://orf.at/#/stories/2328550/

 

 

 

Wer`s mag:

 

http://kurier.at/lebensart/leben/postmoderne-einsamkeit-illustrationen-es-ist-so-schoen-allein-zu-sein/183.388.966 

 

https://www.youtube.com/watch?v=XGiK51DM_mY

 

https://www.youtube.com/watch?v=1x_87AXpVY8&list=RD1x_87AXpVY8#t=18 

Frauentag aus alternativer Sicht. Die Befreiung der Frau

 

 

Die jeweils durch den Zeitgeist geprägte Sicht auf die Vergangenheit dominiert die aktuelle gesellschaftliche und politische Lage. Daher ist eine möglichst objektive Sicht auf unsere Geschichte und eine gute, kontroverse Diskussion über frühere Zeiten wichtig.

Besonders zum Internationalen Frauentag verbreiten die Frauenpolitik und der Feminismus eine Sicht der Vergangenheit, nach der Frauen über Jahrtausende unterdrückt worden seien.
„Diese Sicht stimmt,“ lässt Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, aufhorchen, und setzt ebenso überraschend nach: „jedoch nur zur Hälfte!“ Er setzt fort:

Feministische Geschichtsbetrachtung zeichnet ein Bild, in welchem alle Frauen von allen Männern böswillig unterdrückt worden seien. Die Freund-Feind-Grenze zwischen Männern und Frauen jedoch ist falsch, die Konsequenzen aus diesem Schwarz-Weiß-Denken führen zu den heutigen Ungerechtigkeiten. Die Männerpartei stellt eine korrigierte Betrachtung zur Geschichte von unterdrückten Frauen zur Diskussion:

- Nicht Männer haben Frauen unterdrückt, sondern die Oberschicht hat auf Kosten der Unterschicht privilegiert gelebt. Eine Frau aus der Oberschicht war niemals unterdrückt, im Gegenteil hatte sie für den Haushalt Bedienstete und führte oft genug das Kommando zu Hause. Ein Mann aus der Unterschicht hatte dasselbe Los zu tragen wie Frauen der Unterschicht, ja vielfach noch schlimmer: Exakt vor 100 Jahren sind Männer der Unter- und Mittelschicht zuerst mit Kriegshetze manipuliert und schließlich zu Millionen verheizt worden, während sich der Adel in der Generalität mit Orden schmückte.

- Der Feminismus vergleicht geschichtlich stets die Männer der Oberschicht mit den Frauen der Unterschicht und verzerrt damit die Realität massiv: Männer der Unterschicht konnten ebenso wenig studieren wie Frauen. Durch das Zensuswahlrecht waren sie vom Stimmrecht ausgeschlossen, ebenso wie ihre Frauen. Als Arbeiter oder Bauern waren sie verpflichtet, in heute unvorstellbar harter Arbeit für ihre Familien Geld zu verdienen. Dies soll die Lage der Frauen damals nicht schmälern, doch endlich einmal aufzeigen: Privilegiert war die breite Masse der Männer bei weitem nicht! Auf die paar Männer ganz oben, welche Privilegien genossen, kamen genauso viele hochwohlgeborene Frauen.

- Der Feminismus heftet Errungenschaften auf seine Fahnen, welche in Wirklichkeit völlig ohne Zwang von Männern etabliert wurden: Das Wahlrecht für Frauen wurde sofort bei der Errichtung der Republik eingerichtet, und zwar nicht auf Druck von Frauen. Direkt nach dem Krieg war die Sufragettenbewegung nämlich völlig verschwunden oder kleinlaut. Das Land befand sich in Schockstarre, nach all den Grauen des ersten Weltkriegs. Kein Mensch in Österreich hätte angesichts der geschunden Männergeneration auch nur die Idee gehabt, zu behaupten, Frauen wären benachteiligt. In dieser Umgebung hatten die überlebenden Männer aus allen Schichten endlich die Chance, eine neue Republik aufzubauen. Ihr erster Schritt dazu war es, völlig aus freien Stücken das Wahlrecht für Männer und Frauen zu schaffen, im nächsten Schritt jedoch, die Wehrpflicht doch wieder nur für Männer vorzusehen und das frühere Pensionsantrittsalter von Frauen zu bestätigen.

 

Die Emanzipation der Frauen war eine Errungenschaft, welche die Männer Österreichs aus Idealismus und Gerechtigkeitsgefühl geschaffen haben, vom ersten Moment an, als sie endlich selbst eine Republik gestalten konnten und somit zum ersten mal selbst gerade emanzipiert waren. Die Darstellung, der Feminismus habe die Frauen befreit, stimmt einfach nicht, auch nicht in der weiteren Folge der Geschichte.

- Die frühen Feministinnen, die Sufragetten, spielten vielfach eine zweifelhafte Rolle. Im aktuellen Film „Sufragette“ bejubelt sich gerade der Feminismus selbst, seine Heldin ist jedoch ausgerechnet die Britin Emmeline Pankhurst. Nicht nur in den Attentaten von damals zeigte diese Frau eine fragwürdige Haltung, mehr noch verspielte sie ihre Glaubwürdigkeit durch ihre Rolle im ersten Weltkrieg: Sie und ihre Töchter betrieben Kriegshetze auf schmutzigste Weise: Unter dem „Orden der Weißen Feder“ eines Generals verteilten sie öffentlich das Symbol der Feigheit an Männer, welche sich noch nicht im Krieg befanden. Durch diese Androhung des „sozialen Todes“, welcher Feigheit damals für Männer bedeutete, hatten diese Sufragetten massenweise Männer zum freiwilligen Eintritt in den Kriegsdienst genötigt. An Emmeline Pankhursts Händen klebt sehr viel Blut. Eine „Heldin“ für Frauen sollte anders aussehen als jemand, der selbst vom Krieg, als Frau, verschont ist, gleichzeitig sich sogar noch benachteiligt fühlt und die unglaubliche Frechheit besitzt, Männer als Feiglinge darzustellen, wenn diese nicht mit Jubel für sie in die Schlacht ziehen. Mehr noch stellt sich durch ihr Handeln die Frage, was diese Frau dazu getrieben hat, massenweise Männer in den Krieg zu hetzen. Wie krankhaft muss diese Frau Männer gehasst haben?

Am Beispiel der „weißen Feder“ zeigt sich ein Bündnis, welches Männern seit Langem schwere Nachteile beschert: Männer der Oberschicht und Radikalfeministen sind ein infernales Duo! Die Männer, welche heute in den Regierungsbänken sitzen, kooperieren auf dieselbe Weise mit Radikalfeministen wie vor hundert Jahren und leben auf Kosten der Männer gut. Vernünftige Frauen und Männer bleiben auf der Strecke.

Die Männerpartei fordert:

- politische, mediale und vor allem in der Bildung ideologiefreie und neutrale Aufklärung über die tatsächlichen Verhältnisse der Männer und Frauen in der Geschichte. Erzählen wir nicht nur von Männerbiografien von Napoleon oder Bismarck, sondern über die Lebenslage ihrer Leute, die Mühen, sich und ihre Familien zu ernähren und über die Anreize sowie den Druck, welcher viele von ihnen zu Kanonenfutter werden ließ.

- unverklärtes, realistisches Bild von den Radikalen unter den Sufragetten und Feministen, von Emmeline Pankhursts Kriegshetze über Valerie Solanas „SCUM Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ bis zu Alice Schwarzers öffentlicher Aufforderung zur Genitalverstümmelung der Männer.

- Realistisches Geschichtsbild über die Befreiung, welche keine Befreiung allein der Frauen, sondern eine Befreiung der Unterschicht gewesen ist, mit dem großen Fehler, Männer die Pflichten der alten Regimes weiter aufzubürden.

Hinweise:
Der Orden der weißen Feder, Emmeline Pankhurst als Kriegshetzerin:
https://de.wikipedia.org/wiki/Order_of_the_White_Feather 

 

Text (c) Männerpartei Hannes Hausbichler internet@maennerpartei.at

Frauentag anders betrachtet: Gewalt

 

Gewalt stellt seit Anbeginn die Schattenseite menschlichen Zusammenlebens dar. Sie tritt in vielen Facetten auf und kann von allen Seiten ausgelöst werden. Einen gewaltfreien Staat wird es nie geben, denn Gewalt kann das Gemeinwesen nur wirksam bekämpfen oder verhindern, wenn es selbst Gewalt ausübt oder androht.
Essentiell an einer kultivierten Gewaltdebatte sind Seriösität und Vorurteilsfreiheit. Doch gerade zum Weltfrauentag entgleitet die Gewaltdiskussion allzu oft in extremistischen, vorurteilsbehafteten Populismus: Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, bezieht zu den einfärbigen Schreckensbildern, welche zum Frauentag regelmäßig verbreitet werden, kritisch Position:

- Wenn Horrorzahlen publiziert werden wie in „One Billion Rising“, demzufolge eine Milliarde (!) Frauen offenbar ständig von Männern verprügelt würden, leidet die Sachlichkeit und Glaubwürdigkeit der Diskussion. Wenn die EU durch blosse Meinungsumfrage, nur unter ausgewählten Frauen (Männer wurden nicht einmal gefragt, weder ob die Vorwürfe stimmen noch ob sie selbst angegriffen wurden) die Behauptung in den Raum stellt, 30% und in Schweden sogar 50% (!) aller Frauen würden, natürlich aus heiterem Himmel, von ihren Männern ständig zusammengeschlagen, wird die Meinungsmache allmählich zur Gefahr, zu schlechter Letzt durch verantwortungslos hetzerische Schlagzeilen wie: „Jede dritte Frau in der EU Opfer von Männergewalt“.

- Wenn unser Gewaltschutzsystem derartig einseitig unter der Parolen wie „Frauenhelpline gegen Männergewalt“ die „Guten“ und die "Bösen“ pauschal markiert wie im schlechtesten Westernfilm, wird es immer mehr Männer geben, welche von ihrer Partnerin buchstäblich verdroschen werden, und doch wagen sie, gemäß zahlreicher Erfahrungsbelege der Männerpartei, nicht einmal, Schutz und Hilfe zu holen, denn immer mehr Männer wissen: Wenn sie auf Dich einschlägt und Du Hilfe holst, wirst Du zuletzt selbst von der Polizei aus Deiner eigenen Wohnung weggewiesen und zeitlebens als Gewalttäter behandelt!

- Wenn Gewalt durch unsere Frauenpolitik willkürlich definiert wird, stellt sich die Welt völlig verzerrt dar: Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung, Vaterschaftsbetrug, Falschbeschuldigungen bis zu unschuldigen Verhaftungen sind für diese Frauenpolitik wohl „keine Gewalt“ und werden bagatellisiert. Doch wenn ein Mann Geld für seine Familie verdient, definiert dies unser Feminismus bereits als „wirtschaftliche Gewalt“ gegenüber der Frau. Sind wir Männer bald alle „wirtschaftliche Gewalttäter“, schon wenn wir einer Kellnerin zu wenig Trinkgeld geben?

Und doch, Sarkasmus beiseite, durch die vielfältigen, omnipräsenten Gewaltunterstellungen, pauschal und durch Vorurteile gestützt, geschieht wachsend unglaubliches Unrecht an Männern. Immer mehr Frauen in Frauenberatungen wird erklärt, sie seien im Recht, wenn sie dem Mann alles nähmen und die Kinder vorenthielten, schließlich habe er Gewalt an ihnen ausgeübt – wirtschaftliche Gewalt eben, auch wenn er noch so friedliebend war. Somit wird jeder Mann zum Gewalttäter erklärt und darf nach Belieben bekämpft werden. Die feministischen Gewaltfantasien stellen eine Legitimation für die unglaublichen Vorgänge in Familienrecht und Gewaltschutz dar.

 

Die Männerpartei fordert:

- Erfassung der tatsächlichen Gewalt in Österreich und der EU. Wenn Befragungen durchgeführt werden, dann objektiv und mit Hilfe von Kontrollfragen und Bewertung von Widersprüchlichkeiten. Jede Nennung von Gewalt kann nur glaubwürdig gewertet werden, wenn der Partner unabhängig davon befragt wurde und dabei geprüft werden kann, ob die Gewalt gegenseitig gewesen ist.

- Seelische Gewalt ist separat auszuwerten, unter Einbezug jeder bisher bagatellisierten, schweren Gewalt, wie Kontaktverweigerung, Vaterentfremdung, Vaterschaftsbetrug, Falschbeschuldigungen, Aufhetzen der Kinder und extremes Gatekeeping.

- Öffnung und Objektivierung des gesamten Gewaltschutzsystems, Abschaffung sämtlicher Willkür in Wegweisungen, Erfassung, Dokumentation und anonymisierte Offenlegung der Schilderung des Tathergangs von beiden Partnern sowie eine Ende der Instrumentalisierung von Frauenhäusern für die Sicherung der Obsorge oder für Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung.

„Die Männerpartei ist die einzige politische Kraft, welche unabhängig genug ist, um heiße Eisen anzufassen. Gerade daher ist die Stimme der Männerpartei zu einseitig ausgelegten Anlässen wie dem Internationalen Frauentag ein wichtiges Gegengewicht. Gerade weil das politische Establishment sich daran stört, ist unsere Rolle zunehmend bedeutend für Österreichs Zukunft, denn der Bruch von Dogmen führte stets zu neuen, besseren Ufern,“ schließt Hausbichler mit Zuversicht ab.

Hinweise:
40% der Opfer häuslicher Gewalt sind Männer:
http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11435244/Im-a-big-strapping-bloke.-Who-would-believe-I-was-a-victim-of-domestic-abuse.html
Weibliche Gewalt in Beziehungen:
http://www.telegraph.co.uk/men/relationships/10927507/Women-are-more-controlling-and-aggressive-than-men-in-relationships.html
Studie von Dr. Peter Döge: Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen Opfer und Täter:
http://iaiz.aim-site.de/fileadmin/PDF/Publikationen/Doege/Maenner_d_ewigen_Gewalttaeter.pdf
Bericht über häusliche Gewalt an Männern:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/haeusliche-gewalt-wenn-der-mann-zum-opfer-wird/11497100.html
Ein beschönigtes Fallbeispiel häuslicher Gewalt und doch der Beweise: Sie schlägt, er muss gehen:
http://www.focus.de/regional/thueringen/kriminalitaet-ehestreit-eskaliert-frau-wirft-mit-mikrowelle_id_4898802.html
Die Realität im gesamten deutschsprachigen Gewaltschutz: Ein Polizeichef, der anweist, „natürlich den Mann mitzunehmen“, im Buch Geschlecht-Gewalt-Gesellschaft:
http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-322-97595-9_10
Einseitige und hetzerische Betitelung „Frauenhelpline gegen Männergewalt“:
https://www.wien.gv.at/sozialinfo/content/de/10/InstitutionDetail.do?it_1=2097906
EU-Gewaltstudie: Ausgewählte Frauen wurden von ominösen „geschulten Interviewerinnen“ befragt, die Sicht der Männer wurde nie hinterfragt, und wieder einmal wird aus subjektivem Empfinden und Erinnern von Frauen eine absolute Tatsache behauptet:
http://diestandard.at/1392687107438/Jede-dritte-Frau-in-der-EU-Opfer-von-Maennergewalt
Hetzerisches Sujet „Verliebt-Verlobt-Verprügelt“ mit Kritik:
http://mobil.derstandard.at/3168090
Bildquelle: http://images.derstandard.at/20080102/k(2).jpg

 

Text (c) Männerpartei Hannes Hausbichler hannes.hausbichler@maennerpartei.at 

Lebensstandard für Frauen auf Kosten der Männer und eine herablassende Karmasin!

Zum Internationalen Frauentag hat sich die, so Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, „als Familienministerin getarnte, zweite Frauenministerin“, zum wiederholten Male in ihrer angedachten Aufgabe disqualifiziert. „Sophie Karmasin zeichnet eine Bild, demnach alle Frauen in den Familien fast schon wie Arbeitssklaven gehalten würden, während die Männer für sich alleine Luxus und Geld anhäuften, ohne etwas für Ihre Familien zu leisten, und beleidigt somit alle Väter Österreichs!

Karmasin wird in der „Presse“ in offensichtlicher Gedankenlosigkeit wie folgt zitiert: Statistisch gesehen arbeiten Frauen laut Karmasin 45,7 Stunden pro Woche - bezahlte Arbeit beläuft sich dabei auf 18,7 Stunden, unbezahlte auf 27 Stunden. Bei Männern sind es insgesamt 41,7 Stunden, wobei die bezahlte Arbeit 30,7 Stunden ausmacht, unbezahlte nur elf.

Der Bundesvorsitzende der Männerpartei findet zu dieser Einseitigkeit klare Worte:

- Die Absicht bei der Erstellung dieser Statistik ist wohl klar: Zum Frauentag sollen alle Frauen dieses Landes als unfassbar schwer benachteiligt dargestellt werden. Doch was ist in diesem hohen Anteil unbezahlter Arbeit enthalten? - großteils Tätigkeiten, welche sich jeder und jede selbst aussuchen und schließlich gegenüber der Statistik selbst beziffern kann, währenddessen die „bezahlte Arbeit“ durch klare Einteilung, genaue Stundenabrechnung und zumeist Abzug jeder Pausenzeit in Zahlen gefasst wird und bei unterhaltsbelasteten Vätern oft nicht einmal freiwillig ausgesucht werden kann (Anspannung, welche tatsächlich Zwangsarbeit gleichkommt). Die Seriösität der erhobenen „unbezahlten Arbeit“ darf zum Einen bezweifelt werden, der Stundenvergleich mit Erwerbsarbeit ist zum Anderen einfach nicht seriös-

- Die „bezahlte Arbeit“ von Männern ist zu einem großen Teil gar keine! Jeder Vater, jeder Ehemann ist per Gesetz, ob getrennt oder nicht, zu Unterhalt verpflichtet. Ist es bezahlte Arbeit, wenn ein Mann für Frau und Kinder die Hälfte bis zwei Drittel seiner Arbeitszeit Geld verdient? Angenommen, Männer verdienen auch nur die Hälfte ihres Geldes für Frauen und Kinder, so leisten Männer schon nach der gegenständlichen Statistik 11 Stunden plus gute 15 Stunden (die Hälfte der 30,7 Stunden, siehe oben), somit 26 Stunden unbezahlte Arbeit. Gleichzeitig reduziert sich der Anteil der unbezahlten Arbeit, den die Statistik für Frauen ausweisen will, auf ein gutes Stück unter 27 Stunden, denn die Meisten erhalten vom Mann ja steuerfrei Geld für ihre selbst frei bestimmte und eingeteilte Arbeit, und schon sehen wir der Wahrheit ins Gesicht: Männer verdienen ihr Geld nicht für sich allein, wenn wir den Verdienst, den sie abliefern, einrechnen, sind sie es, welche den größten Teil der unbezahlten Arbeit leisten!

- Wenn Frauen derart unbezahlte Arbeitskräfte wären, wie kommen Handel und Wirtschaft dazu, ihre Umsätze auf weibliche Kundinnen auszurichten? Woher kommt denn das Geld, welches ihre Kundinnen ausgeben? Die Antwort liefern ausgerechnet Feministinnen zum Frauentag in unfreiwilliger Tolpatschigkeit, wenn sie, wie zuletzt Susanne Feigl in den Vorarlberger Nachrichten, Frauen mit folgender Statistik als generell benachteiligt darstellen wollen: „Laut IMAS-Befragung sind 73 Prozent der Frauen nicht in der Lage, ihren Lebensstandard alleine zu sichern.“ Lesen Sie diesen Satz zweimal, einmal aus Männersicht: Der Großteil der Frauen gesteht selbst zu, ihren Lebensstandard über Männer, Partner und/oder Ex-Partner, zu sichern. So gesehen wird dieser Satz zu einem Affront an die Männer, wenn er noch als falscher Beweis für Benachteiligungen von Frauen herhalten soll! So manche Frau dürfte somit gerade zum Frauentag sich ruhig einmal bedanken, statt politische Vorwürfe gegen Männer zu erheben wie Sophie Karmasin.

- Endgültig reizend wird die Familienministerin, als sie meint, „Väterbeteiligung“ gelte nur dann als solche, wenn der Mann daheimbleibt. Die Leistung jedes Mannes, der viel und oft gerne für seine Familie den Lebensunterhalt verdient, wird von Sophie Karmasin auf diese Weise mit den Füßen getreten.

„Bei allen verächtlichen Aussagen der Familienministerin gegenüber Männern und Vätern, bei aller Ideologie der Studienautorin Susanne Feigl, ihr Vorschlag, die Teilzeitarbeit von Männern gleichzeitig mit vermehrter Berufstätigkeit von Frauen zu fördern, ist gut, für Männer wie für Frauen,“, so Hausbichler, „doch nur, wenn wir ihn richtig umsetzen!“. Diese Position der Männerpartei wundert Kenner nicht, war die Männerpartei doch die erste Partei in Österreich, welche 2014 in einem Landeswahlprogramm bereits die Forderung nach „smarten Teilzeitjobs für Männer und Frauen im Ausmaß von 70-80%-forderte. Die Männerpartei fordert weiterhin:

- Förderung der Eigenversorgung von Männern und Frauen durch smarte Teilzeitmodelle, damit niemand mehr seinen Lebensstandard auf Kosten des Anderen sichert, sondern durch die eigene Erwerbsarbeit.

- Doppelresidenz als Regelfall und Abschaffung der Zwangszahlvaterrolle sowie unnötigen Ehegattenunterhalts, damit Teilzeitverdienst für Männer endlich familienrechtlich abgesichert ist und der Vater oder Ehemann nicht mehr zur Kontonummer degradiert werden kann.

- Anerkennung der Leistungen von Männern und Vätern für ihre Familien und die gesamte Republik, durch faire statt einseitige Statistiken und Studien und durch Politiker ebenso wie Medien.

„Wir dürfen gespannt sein, wie weit diese Familienministerin noch ihr Ressort zweckentfremden wird. Je öfter sie sich verächtlich und abwertend gegenüber Männern äußert, desto weniger werden sich Männer und immer mehr partnerschaftliche Frauen durch sie, ihre ÖVP und immer weniger durch die Politik aller Parlamentsparteien vertreten fühlen,“ schließt Hausbichler ab.

Hinweise:
Sophie Karmasins einseitige Interpretation unbezahlter Arbeit:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160305_OTS0041/karmasin-in-oesterreich-frauen-leisten-mehr-unbezahlte-arbeit

Sophie Karmasin zusätzlich mit der Behauptung, Väter, welche für ihre Familien arbeiten und Geld verdienen, würden sich nicht „beteiligen.“
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/4940837/Karmasin_Mehrarbeit-von-Frauen-nicht-akzeptieren?from=gl.home_bildung

Die „Erste Bank“ hat über die IMAS erheben lassen, dass 73 Prozent der Frauen nicht in der Lage sind, ihren Lebensstandard alleine zu sichern:
http://www.vol.at/frauen-werden-laut-umfrage-finanziell-unabhaengiger/apa-1428599268

Text (c) Männerpartei Hannes Hausbichler hannes.hausbichler@maennerpartei.at