10.12.2016

 

Das Meidlinger Platzl

 

http://www.viennatouristguide.at/Allerlei/Wien/12_Tour01/10_Platzl/z_platzl.htm

 

 

ist heuer ohne Adventmarkt und zeigt sich kahl und leer. Der Christbaum steht, wie angepickt an ein Haus, am Rande des Platzes.

 

Den Standlern war die Standmiete zu hoch und außerdem machten sie kaum ein Geschäft. "Das Publikum hat nur geschaut, aber nicht gekauft".

 

Abgesehen davon, zeigt sich der Platz trostlos mit seinen schmutzig aussehenden "schwefelfarbigen" Sitzgelegenheiten. 

 

 

Grau in Grau, trotz Sonnenschein - schade um das viele Geld für die "Neugestaltung".

 

Das einzig Schöne, ist das Lachen der Kinder am Ringelspiel...

und die Maronibraterin, die heuer vorzügliche Maroni hat! (keine einzige schlechte)

 

Übrigens: Die Sitzdackerln im Bummelzug, der die Mdlg. Hpt. Str. auf und ab fährt, starren vor Dreck.

 

Positiv: der Kondukteur ist überaus freundlich und hilfsbereit! :-)

 

 

Aus 2011: 

Betreffend Stand- bzw. Platzmiete z.B. am Rathausplatz, ist dieser Link hier interessant: http://www.wiener-rathausplatz.at/christkindlmarkt.html

 

"Miete für Standln am Rathausplatz: 
Die Standmiete beträgt, die je nach Größe und Art der Hütte zwischen 2.500 - 14.000 Euro bzw 35.000 - 195.000 Schilling. (Stand 2011); Am teuersten sind die Punschstände. 
Verein zur Förderung des Marktgewerbes, 1050 Wien, Tel: 01-547 19 87 
Anmeldungen und Bewerbungen bis Februar. 
Die Vergabepraxis der Hütten ist undurchsichtig. Keine öffentliche Ausschreibung bzw. Vergabe. 


    "VA W/698-GEW/05, MPRGIR-V-1836/05 
Im November 2005 wandte sich ein Ehepaar, von Beruf Marktfahrer, an die VA, das in den letzten 9 Jahren regelmäßig einen Marktstandplatz für einen Punschstand auf dem Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz in Wien beantragte. Die Bemühungen der Einschreiter führten schließlich zum Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 15. Juni 2005, V 71,72/04-15, V 15,16/05-10, mit welchem Teile der Wiener Marktordnung mit der Begründung als gesetzwidrig aufgehoben wurden, dass die Regelungen der Wiener Marktordnung betreffend die Vergabe von Marktstandplätzen, wonach jeweils der Vorjahresbeschicker für das nächste Jahr als vorgemerkt gilt, dem Grundsatz der Marktfreiheit widersprechen. Die Stadt Wien nahm die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zum Anlass, die Wiener Marktordnung dahingehend abzuändern, dass der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz in Wien aus dem Anwendungsbereich der Wiener Marktordnung herausgenommen wurde. Dieser Markt wird nunmehr als "sonstiger Gelegenheitsmarkt" geführt, Marktorganisator ist ein privater Verein. Die Beschwerdeführer vermuteten darin eine unzulässige"Flucht in die Privatwirtschaftsverwaltung". ..." "

 

Interessant auch ab Seite 18 der Bericht der Volksanwaltschaft http://volksanwaltschaft.gv.at/downloads/d5km2/28.%20Bericht%20an%20den%20Wiener%20Landtag%202006.pdf