Sonntag, 12. Juni 2016

 

Alles Gute zum

 

Vatertag!

 

Vater und Sohn
© Christine Kainz 2010

Vatertag 2016: Männerpartei thematisiert Ungerechtigkeiten im Unterhaltsrecht!

 

Zum Vatertag will die Männerpartei faires Unterhaltsrecht in Österreich:

- Das denkbar schlechte Unterhaltsrecht schürt Konflikte, schafft Unrecht und verstößt gegen Prinzipien jedes menschenwürdigen Umgangs sowie gegen Menschenrechte.

- Väter, welche sich um ihre Kinder kümmern, bleiben für ihr Engagement unbelohnt und mit ihren Mehrkosten auf sich allein gestellt. Eine große Zahl an Müttern verhindert andererseits normalen Alltagskontakt der Kinder zum Vater, damit dieser Unterhalt nicht reduzieren kann.

- Viele Kinder werden gegen Vater aufgehetzt. Dabei stellt oft die Gier nach maximalem Unterhalt eine Triebfeder dar. Zum Leidwesen der Väter verklagen viele dieser entfremdeten Kinder ihre Väter über möglichst viele Jahre hinaus ihrerseits auf den letzten Cent. Die ÖH beweist und unterstützt sogar diesen Umstand durch eine eigene Broschüre.

Die Männerpartei fordert:

- Doppelresidenz als Regelfall

- Generelle Unterhaltsverpflichtung für beide Eltern, Senkung und Streichung der Naturalunterhaltsanrechnung je nach Kindesalter.

- Abschaffung von obszönen Menschenrechtswidrigkeiten und Kuriositäten im Unterhaltsrecht (Anspannung, niedereres Existenzminimum, nur einseitige Nachforderbarkeit und Heiratsgut)

- Rückzug des ÖH-Unterhaltsleitfadens und Eintreten der ÖH gegen Vaterentfremdung sowie für den Aufbau eines Verhältnisses der Studenten zu beiden Eltern in gegenseitiger Achtung und Respekt.

Jahr für Jahr zeigt die Männerpartei zum Vatertag die schonungslose Bilanz einer erstarrten Parlaments- und Regierungspolitik in Österreich: Verbesserungen für Väter sind nötiger denn je! Die Parlamentsparteien verweigern den Vätern jeden noch so kleinen Schritt nach vorne.

Nur durch den Einsatz der Männerpartei konnten weitere, von diesen Parteien sogar konkret geplante, drastische Verschlechterungen für Väter wie das verpflichtende Pensionssplitting, verhindert werden.

„Vätern mögen nun dank des Einsatzes der Männerpartei bis auf weiteres zusätzliche Schikanen wie dieser Rentenklau erspart bleiben. Und doch wird es mehr denn je Zeit, den Blick der Öffentlichkeit auf das Unterhaltsrecht zu richten. Im Unterhaltsrecht werden mit unfassbarem Unrecht und beschämender Unverfrorenheit vor allem Väter und Männer als völlig rechtlose Melkkühe behandelt.“, so fasst Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler die Erfahrungen der Männerpartei über tausende Fälle und ganze Generationen an Kindern und Vätern zusammen:

Gerade das Unterhaltsrecht bietet oft den ersten Anlass zu erbitterten Trennungsstreit. Die Parlamentspolitik, wohlgemerkt Links- und Rechtsparteien in ungewohnt harmonischer Eintracht, versuchen Österreichs Müttern seit jeher zu vermitteln: „Euch steht das Geld Eurer Partner und Ex-Partner zu!“. „Es spricht für Österreichs Frauen, dass die Mehrheit von ihnen trotz dieser unmoralischen Verheissung der Parteien auf Kosten der Männer diese Rechte nicht unverschämt ausnutzt,“ legt Hausbichler für Österreich Frauen und Mütter ein gutes Wort ein. „Doch es ist nun einmal menschlich, dass nicht jeder diese Größe besitzt, und daher nutzen durchaus viele Frauen das von der Politik verliehene „Recht auf das Geld einer oder mehrerer Ex-Partner“ knallhart aus. Viele Männer werden auf diese Weise gepfändet, exekutiert, angespannt (gerichtlich zu einer Arbeit mit bestimmtem Verdienst faktisch gezwungen) und schließlich in ein unwürdiges Leben unter Referenzbudget oder gar Existenzminimum getrieben. Der Staat schafft somit Zustände, welche einer Teilversklavung gleichkommen, und wundert sich dann über die vielen Protestwähler. Frauen, welche beim Unterhalt keine Grenze nach oben kennen, wundern sich schließlich, dass ein Konflikt mit dem Partner oder Ex-Partner entbrennt.

Ausgerechnet das Unterhaltsrecht hindert viele Väter und Kinder, sich alltäglich zu sehen. Väter zahlen grundsätzlich immer gleich, egal, ob sie Zeit mit den Kindern verbringen oder nicht. Vätern, welche ihre Kinder an Wochenenden versorgen, wird eine gerechte Entlastung für die Wohn- und Lebenshaltungskosten verweigert. Sollten jedoch Väter zu ihren Kindern öfter als jedes zweite Wochenende Kontakt aufbauen, würde endlich die Möglichkeit einer fairen Unterhaltsreduktion greifen. Ausgerechnet die Aussicht auf diese Reduktion lässt so manche Mutter ihre Kinder daran hindern, „zu oft“ zum Vater zu gehen – damit sie selbst den vollen Unterhalt vom Vater beziehen kann.
Die Gier nach maximalem Unterhalt führt in vielen Fällen dazu, dass Mütter Vätern ihre Kinder vorenthalten, aus Angst, die Obsorge und damit die Unterhaltsberechtigung zu verlieren, und ihre Kinder gegen den Vater aufbringen, der nach unablässiger Darstellung so mancher Mutter „ein Lump sei, der ungern, immer zu wenig und zu spät zahle, weshalb wir (vorwurfsvoll zum Kind gewandt) uns so wenig leisten können.“

Mit Hilfe des Unterhaltsrechts werden in späterer Folge viele Kinder gegen ihre Väter aufgehetzt und instrumentalisiert. Sind Kinder es von klein auf gewöhnt, dass Familie nur durch die Person der Mutter und Geld zum Leben durch die Person des stets schlechtgeredeten Vaters verkörpert wird, enden die ständigen Unterhaltsklagen der Mutter gegen den Vater schließlich allzu oft in einem erwachsenen Kind, welches so lange wie möglich vom Unterhalt des Vater zu leben gedenkt. Die Vater-Kind-Beziehung ist bereits, unter anderem durch die Unersättlichkeit mancher hetzender Mutter, nachhaltig zerstört, die Manipulation der Kinder und schon wieder der Kampf ums Geld können nun den letzten Rest zwischen Kind und Vater zerstören. Das Dilemma wird durch die ÖH bestens belegt: Sie gibt jährlich neue Anleitungen an ihre Studenten heraus, wie sie ihre Väter auf Unterhalt klagen können, und weist darauf hin, dass bei der Mutter nichts geholt werden dürfe, weil sie ja „Naturalunterhalt“ für das erwachsene, studierende Kind leiste.

Die Melkkühe kündigen!
„Das Unterhaltsrecht stellt einen wesentlichen Grundstein für Trennungsstreit, nachfolgenden Dauerkonflikt und sogar Eltern-Kind-Entfremdung dar! Immer mehr Männer, doch ebenso immer mehr Frauen unterstützen daher die Forderungen der Männerpartei:

Doppelresidenz als Regelfall statt Dauerstreit ums Geld bis unters Existenzminimum von Vätern

Generelle Unterhaltsverpflichtung für beide Eltern, zeitgemäße Senkung der Naturalunterhaltsanrechnung in Zeiten der Kinderbetreuungsstätten und Ganztagesschulen, Abschaffung der Naturalunterhaltsanrechnung bei großen und  selbständigen Kindern.

Abschaffung von obszönen Menschenrechtswidrigkeiten und Kuriositäten im Unterhaltsrecht wie der Anspannung, niedereres Existenzminimum für Väter, einseitiger Nachforderbarkeit und andersseitigen „im guten Glauben verbraucht“- Rechtsverdrehungen, anachronistischem „Heiratsgut“, der sofortigen Exekutierbarkeit ohne Beweise und überhaupt Abschaffung jedes ungerechtfertigten, lebenslangen Ehegattenunterhalts ohne angemessene Gegenleistung in damaligem Einverständnis beider Partner.

- Rückzug des ÖH-Unterhaltsleitfadens und Eintreten der ÖH gegen Vaterentfremdung sowie für den Aufbau eines Verhältnisses der Studenten zu beiden Eltern in gegenseitiger Achtung und Respekt.

Hannes Hausbichler ist sich abschließend klar: „Die Umsetzung dieser Forderungen ließe keinen Stein auf dem Anderen! Aus dem bereits Trümmern liegenden „Familienrecht“ entstünde exakt, was die jetzigen Systemparteien vorgeben, zu wollen und doch durch ihr stures Verharren nie erreichen werden: Emanzipierte Eltern und Partnerschaften unter Eigenversorgung beider Partner und der realistischen Möglichkeit für beide Partner zu gleichteiliger Familienarbeit, denn dafür sind die Väter von der Alleinversorgerrolle, die ihnen stets aufgezwungen werden kann, endlich zu entlasten.“

Hinweise:

Armutsgefährdung durch Unterhaltszahlungen: Eine Ausarbeitung der Männerpartei unter Bezugnahme auf unstrittige Quellen:
http://www.maennerpartei.at/sites/default/files/Armut-Unterhalt-2016-06-10.pdf

Unterhaltsleitfaden der Österreichischen Hochschülerschaft, de facto eine Anleitung, den eigenen Vater auf Unterhalt zu verklagen:
https://www.oeh.ac.at/downloads/unterhaltsleitfaden
Downloadlink: https://www.oeh.ac.at/file/368/download?token=j2V3SgR2
Sollte der Download „überraschenderweise“ nicht mehr funktionieren:  Die Männerpartei sendet Ihnen das Dokument, bei sich bestens archiviert, gerne zu!

Link zum Artikel auf der Männerpartei-Website:
http://www.maennerpartei.at/vatertag-2016-m%C3%A4nnerpartei-thematisiert-ungerechtigkeiten-im-unterhaltsrecht

 

internet@maennerpartei.at

VatertagMännerpartei fordert Aufwertung der Vaterschaft

 

Zum Vatertag zeigt der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichlermit einer nüchternen Feststellung die harte Realität auf:

Väter sind in Österreich Elternteile zweiter Klasse!

 

Er fordert im Sinne der Ideale der Männerpartei daher:

 

Österreich soll eine Zukunft schaffen, die Vaterschaft als gleichwertige Elternschaft anerkennt und fördert!

Hausbichler untermauert seine Feststellungen unter Rückgriff auf das umfassende Know-How der Männerpartei:

 

Eine eigenständige und gleichberechtigte Vater-Kind-Beziehung existiert bei vielen Eltern gar nicht. In vielen Köpfen steckt ein väterfeindliches Selbstverständnis: Die Beziehung eines Vaters zum Kind definieren die meisten Menschen über die Beziehung des Vaters zur Mutter. Das bedeutet: Will ein Vater eine gute Beziehung zum Kind haben, so braucht er dafür das ständige Einverständnis der Mutter. Als eigenes, selbstständiges Elternteil kann er gar keine gute Beziehung zum Kind aufbauen, wenn eine Mutter das nicht will, auch nicht in aufrechter Partnerschaft. 

„Das Verständnis einer von der Mutter abhängigen Vaterschaft sitzt in den Köpfen vieler Mütter und Väter. Es wird vielen Kindern anerzogen. Unter diesem Selbstverständnis betreibt der Staat Familienpolitik, mit dieser Auffassung definiert unsere Gesellschaft die Elternrollen: Die Rolle der Mutter als alleinige Entscheiderin, ob und wie ein Vater Kontakt zu seinem Kind haben kann, und die Rolle des Vaters als davon abhängigen Elternteil. Von gleichwertiger Elternschaft ist Österreich daher weitestmöglich entfernt. Wenn Väter erst die Mutter ihres Kindes zu fragen haben, ob oder wie sie zu ihrem Kind überhaupt eine Beziehung aufbauen können, dann sind und bleiben Väter Eltern zweiter Klasse!“, rüttelt Hausbichler deutlich wach! „Der Umstand, dass es zum Glück natürlich Väter gibt, die das nicht am eigenen Leib erfahren, weil sie das Glück haben, eine faire Frau als Mutter ihrer Kinder zu haben, ändert nichts an der Tatsache der Abhängigkeit.“

Wenn wir zugestehen, dass eine Mutter über eine Vater-Kind-Beziehung entscheiden darf, dann betrifft dies nicht nur Trennungskinder und -väter. Die Zweitklassigkeit vieler Väter beginnt schon in vielen aufrechten Partnerschaften. Oft kommen Väter schon ab Geburt des Kindes nie zur selben Qualität der Eltern-Kind-Beziehung wie eine Mutter, wenn diese nicht will. Dieser Umstand ist wissenschaftlich erforscht, er nennt sich „Gatekeeping-Syndrom“, weil eine hiervon betroffene Mutter wie als Wächterin zwischen Vater und Kind steht. Beginnend mit scheinbar harmlosen Vorfällen, in denen der Vater schon von vorneherein in den Augen der Mutter das Kind „falsch“ hält, wickelt oder füttert, endet dieses Verhaltensmuster mit gesellschaftlich akzeptiertem, schleichendem Schlechtmachen des Vaters vor dem Kind, etwa durch kaum greifbaren Stimmungsumschwung, wenn der Vater heimkommt, oder der Phrase: „Warte nur, wenn der Vater heimkommt.“

 

Gerade weil das Beziehungsprimat der Mutter in unseren Köpfen steckt, kommt es für viele Betroffene in weiter Folge zu den bekannten Auswüchsen: Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung sind die Folgen einer verfehlten Einstellung zur Vaterschaft.

Besonders zum Vatertag stellt die Männerpartei klar: Väter haben einen Anspruch auf selbstständige, gleichwertige Elternschaft verdient! Daher fordert die Männerpartei von der Bundespolitik:

 

faire gesetzliche Rahmenbedingungen für Väter: Echte gleichwertige Elternschaft durch Recht auf Wissen um die biologische Vaterschaft, sofortiges gesichertes und durchsetzbares Kontaktrecht, Entscheidungs- und Mitbestimmungsrecht besonders im Hinblick auf den Kindeswohnsitz und den Rechtsanspruch auf Doppelresidenz bei fairer Aufteilung von Familienleistungen, Sozialleistungen und gegenseitiger Unterhaltsaufrechnung bis zur –aufhebung im Falle von gleichteiliger Leistung für die Kinder.

 

Bewusstseinsschaffung für eine positive Auffassung einer von der Mutter unabhängigen Vaterschaft: Aufklärung einerseits der Bevölkerung und andererseits der Ämter (Familiengerichte, Jugendwohlfahrten, Kindergärten und Schulen) über Existenz und Gefahren von vereinnahmender Elternschaft, wie es sich im Gatekeeping-syndrom, bei Kontakterschwernis, -verweigerung und bei Vaterentfremdung äußert, und vermittelndes bis durchsetzendes Handeln bei Notwendigkeit.

 

- Förderung der gleichteiligen Betreuung von Kindern durch Mütter und Väter, unabhängig vom Beziehungsstatus der Eltern, verbunden mit der Förderung von 70-80%-Teilzeitmodellen für Väter und Mütter unter besserer Eigenvorsorge für Mütter und der Entlastung der sorgewilligen Väter von der unfreiwilligen Zwangszahlvaterrolle.

Hinweise:

 

Gatekeeping, das Vorenthalten der Kinder in aufrechter Partnerschaft:
http://www.baby-und-familie.de/Erziehung/Wenn-die-Mutter-dem-Vater-das-Kind-vorenthaelt-124133.html

 

Partenal Aliention Syndrome, die Vaterentfremdung:
http://www.hallofamilie.de/familienleben/kind-eltern/weitere-artikel/1/365-pas-parental-alienation-syndrom.html

 

Der Übersichtlichkeit zuliebe wurden gut zusammengefasste Artikel gewählt. Forschungsergebnisse sind mittels Suchmaschinen unter den Stichworten „Gatekeeping“ und „Partenal Aliention Syndrome“ ausreichend zu finden.

 

Anzahl von Kontaktproblemen betroffener Trennungsväter:
http://www.maennerpartei.at/sites/default/files/Lesung_und_Podiumsdiskussion-Besuchsrecht-Hausbichler-2102-06.pdf

 

 

Politische Inhalte:
http://www.maennerpartei.at/files/Maennerpartei-Parteiprogramm-2013-01.pdf

internet@maennerpartei.at