17.1.2018

 

"Recherchegemeinschaft"

 

 

Die "Recherchegemeinschaft" von „Der Standard“, „Dossier“ und Ö1, entblödet sich nicht, es den Boulevard-Blättern gleichzutun und stellen sich somit auf eine Stufe mit diesen, indem sie den 2009 verstorbenen Toni Sailer, quasi aus dem Grab herauszerren, um ihn der mit offenen Mündern da sitzenden staunenden Leserschaft vorzuführen. Oh! und Ah! Was, der auch!?

 

https://derstandard.at/2000072293048/Der-Akt-Toni-Sailer-Wie-man-einen-fallenden-Stern-auffaengt

 

http://www.kulturinstitut.org/fileadmin/user_upload/SPRACHSTELLE/NachleseNEU/Sprache_und_Stil_des_Boulevardjournalismus.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Boulevard_(Medien)

 

Die Sendung „Mittag in Österreich“ bemüht sogar einen Historiker und widmet dieser vermeintlichen Causa aus 1974!!! gleich 06:09 Minuten

 

 

http://tvthek.orf.at/profile/Mittag-in-Oesterreich/13887636/Mittag-in-Oesterreich/13961515/Historiker-Muellner-zur-Akte-Sailer/14219936

 

Man möchte speien!

 

 

Für mich ist das „Störung der Totenruhe“, denn es ist der gezielte Versuch der Herabwürdigung eines Verstorbenen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6rung_der_Totenruhe

 

 

Da schätze ich die Worte von Robert Schneider:

 

„Ich will vergessen sein.

Ist es nicht tröstlich, ja sogar befreiend, endlich vergessen zu sein, nicht länger den Projektionen und Mutmaßungen anderer ausgesetzt?

Was für eine Freiheit!“