29.10.13

Feiert das Leben! - Lebensmasken bekannter österr. Persönlichkeiten

Die Caritas hat in den vergangenen Monaten "Lebensmasken" von bekannten österreichischen Persönlichkeiten angefertigt.

Ein Maskenbildner arbeitete sorgfältig die Gesichtslinien und Lebensspuren nach. Im Anschluss erzählten die Portraitierten von ihren Lebens- und Todeserfahrungen und wie sie selbst gerne sterben würden:

Christiane Hörbiger, Barbara Coudenhove-Kalergi, Karl Markovics, Robert Menasse, Cornelius Obonya, Barbara Stöckl, Josef Zotter und Michael Landau.

Caritasdirektor Michael Landau: "Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass Hospizarbeit nicht nur mit Tod und düsteren Gedanken zu tun hat. Im Gegenteil: Im Sprechen über den Tod gewinnt das Leben noch einmal an Leuchtkraft.

Im Angesicht des Todes feiern wir das Leben. Wir neigen im Alltag dazu, den Gedanken an den Tod von uns wegzuschieben. Und so wird uns oft erst im Angesicht des Todes die Essenz des Lebens, seine Einzigartigkeit bewusst. Ich halte das für eine wichtige Frage: Lebe ich heute schon so, wie ich am Ende meiner Tage gelebt haben möchte?"

Fotos und Videos von der Erstellung der Masken http://www.caritashospiz.at/

Bröschüre (PDF) "Feiert das Leben": http://www.caritas-wien.at/fileadmin/user/noeost/einrichtungen/hospiz/feiert_das_leben_fin.pdf

Titelbild © Caritas


Kommentare:

29.10.13 GTL

Strange

Ich empfinde ja schon die Totenmasken Verstorbener für ein eigenartiges Kunstprodukt, die von Lebenden scheinen mir noch eigenartiger und ob die Aktion hier "die richtige" Auseinandersetzung mit dem Tod darstellt wage ich überhaupt zu bezweifeln. 
Ich kann da meine beruflichen Erfahrungen mit dem Tod sowenig wiedererkennen wie in den schönen Plakaten, mit denen die Caritas für ihre Hospize "wirbt". Jedenfalls erinnert mich die Broschüre, dass die Schulmedizin die Kommunikation eines Bereiches mit dem sie täglich zu tun hat "anderen überlässt". Möglicherweise, weil wenig Tröstliches zu vermelden hätte.

1.11.13 ck

Sterben

Ich weiß nicht, ob ich dies Erlebnis schon einmal schrieb, aber es beschäftigt mich noch heute: Ich war eine junge Frau und die Rettung hatte mich in ein Wiener Klosterspital gebracht. Neben mir lag eine alte Frau, die keine Regungen zeigte und nur stumm vor sich hin lag. Bei der täglichen Pflege konnte ich sehen, dass ihr Rücken vom Liegen schon ganz wund war. 

Zu Essen bekam sie nichts, aber ihr wurde immer wieder ein Schnabelheferl mit Tee hingestellt, obwohl sie dieses nicht zum Mund führen konnte. Das volle Heferl wurde dann wieder abserviert. Ich habe das nicht verkraftet! 

Ich setzte mich zu ihr und führte ihr das Schnabelheferl an den Mund und tatsächlich nahm sie immer wieder einen Schluck UND sie schenkte mir ein Lächeln! 

Eines Morgens war sie samt ihrem Bett weg... Bei meinem "Spaziergang" am Gang kam ich auch an einem Abstellkammerl vorbei. Die Türe war offen und so konnte ich mit Schrecken sehen, dass meine Bettnachbarin hier wohl zum Sterben ABGESTELLT war! 

Gerne hätte ich mich zu ihr gesetzt und ihr in ihren letzten Stunden wenigstens die Hand gehalten. Allein, mir fehlte der Mut, denn ich hatte Angst vor den ohnehin nicht sehr freundlichen Klosterschwestern...

29.10.13

Caritas Benefizauktion: Kunstwerke für das Leben

im Palais Dorotheum Foyer, Erdgeschoß, Mittwoch, 6. November 2013, 19.00 Uhr

18.30 Uhr Vorstellung ausgewählter Werke durch die KuratorInnen

Besichtigung der über 120 zeitgenössischen Kunstwerke im Dorotheum 2. Stock - Kolowrat Saal

Samstag, 2.11.2013, 9.00 bis 17.00 Uhr

Montag, 4. 11.2013, 10.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag, 5.11.2013, 10.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 6.11.2013, 10.00 bis 15.00 Uhr

Die Werke können auch online im Internet besichtigt und Vorgebote abgegeben werden unter www.dorotheum.com

Siehe auch: http://christine2.meinblog.at/?blogId=24317

http://christine2.meinblog.at/?blogId=26756

7.4.13

Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO

Damit schwerstkranke Kinder zu Hause bei ihren Familien sein können.

Kurz vor Ostern startete Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO, eine Initiative von Caritas, Caritas Socialis (CS Hospiz Rennweg) und der mobilenKinderkrankenpflege MOKI Wien. Damit auch schwerstkranke Kinder und Jugendliche die bleibende Zeit zu Hause bei ihren Familien sein können, organisiert das neue Kinderhospiz die notwendige Unterstützung: medizinische und pflegerische Betreuung, psychische und soziale Beratung, Hilfe für die Geschwisterkinder und Angehörigen.

In Wien und im Umland gibt es rund 700 bis 800 Kinder, die an lebensbedrohenden und unheilbaren Krankheiten leiden. Es ist traurige Gewissheit, dass 120 Mädchen und Buben jährlich in Wien sterben.

"Mit dem mobilen Kinderhospiz wollen wir eine Lücke in der Betreuung und Begleitung schwerstkranker Kinder schließen und einerseits gezielt auf ihre besonderen Bedürfnisse eingehen und andererseits ihre Eltern und Geschwister bestmöglich in dieser schwierigen Zeit begleiten.

Die Angehörigen und auch die betroffenen Kinder benötigen beides: Professionalität und Mitmenschlichkeit", unterstreicht CaritasdirektorMichael Landau.

"Aus der Erfahrung der palliativen Begleitung im CS Hospiz Rennweg und der Trauerbegleitung von Kindern im Roten Anker wissen wir, wie wichtig und notwendig dieses spezialisierte Angebot ist. Ziel sei es", so RobertOberndorfer, Geschäftsführer der Caritas Socialis (CS Hospiz Rennweg), "in drei Jahren eine flächendeckende Kinderhospizbetreuung für Wien und Umgebung aufzubauen."

Schwerkrank und trotzdem einfach zu Hause sein.
"Mit der Diagnose einer schweren Krankheit ist nichts mehr wie früher", weiß Dr. Kronberger-Vollnhofer Kinderärztin, Palliativmedizinerin und Leiterin des neuen Kinderhospizes aus ihrer langjährigen Erfahrung als Kinderärztin im St. Anna Kinderspital.

"Lange Aufenthalte im Krankenhaus folgen und oft wünschen sich Kinder und Eltern nichts sehnlicher, als einfach zu Hause zu sein. Aber ohne professionelle Unterstützung ist das meist nicht zu schaffen." MOMO wird eng mit Kinderspitälern, Kinderabteilungen und niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen zusammen arbeiten und dafür sorgen, dass auch in schwierigen Situationen eine optimale Betreuung zu Hause stattfinden kann.

Das Kinderhospiz MOMO arbeitet intensiv mit der mobilen Kinderkrankenpflege MOKI zusammen. Geschäftsführerin und Diplomkinderkrankenpflegerin Gabriele Hintermayer kennt aus ihrer 14-jährigen Erfahrung in der mobilen Kinderkrankenpflege viele kritische Situationen, wo ein Pflegedienst allein an seine Grenzen stößt. "Es ist dringend an der Zeit ein flächendeckendes, mobiles, interdisziplinäres Hospizteam auch für Kinder zu haben. So können wir Familien und ihren Kindern viel Leid ersparen."

Das Kinderhospiz MOMO ist derzeit noch im Aufbau und wird KinderärztInnen, KinderkrankenpflegerInnen, eine Psychologin bzw. einen Psychologen,SozialarbeiterIn, SeelsorgerIn und ein ehrenamtliches Team umfassen. Das Angebot des Kinderhospizes ist für die Betroffenen kostenlos und wird derzeit ausschließlich durch Spenden finanziert.

"Wir hoffen sehr, dass hier auch die öffentliche Hand in Zukunft Verantwortung übernimmt", betont Landau. "Wir wollten aber nicht länger warten und noch mehr Zeit verstreichen lassen bis wir Finanzierungszusagen der öffentlichen Hand haben. Es ist Zeit, dass auch Kinder in die mobile Hospizbetreuung miteingeschlossen werden", ergänztOberndorfer.

Michael Endes Momo http://de.wikipedia.org/wiki/Momo  stand Patin bei der Namenswahl, denn das kleine Mädchen hat viele Eigenschaften, die auch in der Hospizbetreuung ganz wichtig sind. Sie ist eine außerordentlich gute Zuhörerin, sie ist eine echte Freundin und liebt die Menschen. Und sie hat eine besondere Beziehung zur Zeit: Mit viel Mut und der Hilfe guter Mächte bringt sie den Menschen die gestohlene Zeit zurück.

"Das Kinderhospiz MOMO kann den Familien zwar keine "gestohlene" Zeit zurückbringen, aber wir können mithelfen die bleibende Zeit - manchmal nur ein paar Wochen, oft aber auch viele Jahre - zu einer möglichst guten zu machen", ist Dr. Kronberger-Vollnhofer überzeugt.

MOMO Wiens mobiles Kinderhospiz braucht noch dringend Spenden:Spendenkonto ERSTE Bank BLZ 20111, Konto: 822 142 64500 http://www.kinderhospizmomo.at/

Fotocredit Caritas - Das Titelbild zeigt FG Martina Konrad-Murphy

© Bild 1 (im Fotoalbum) Christine Kainz.  Das Bild zeigt CaritasdirektorMichael Landau http://www.caritas-wien.at/ueber-uns/personen/der-direktor/

Siehe auch: http://christine2.meinblog.at/?blogId=24317 undhttp://christine2.meinblog.at/?blogId=26756 undhttp://christine2.meinblog.at/?blogId=90512

3.4.13

4. Wiener Hospiz- und Palliativtag

 "... aber jetzt gehe ich noch nicht!"

Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien.

Donnerstag, 25. April 2013, 13.00 bis 18.00 Uhr, Einlass 12.30 Uhr, Orthopädisches Spital Speising, Prof. Spitzy-Auditorium, 1130 Wien, Speisinger Straße 109.

Anmeldung bis 20.4.2013 unter www.oss.at/anmeldung

Fortbildungspunkte: Für Ärztinnen und Ärzte werden 4 DFP Punkte (freie Fortbildung) angerechnet. Diese Fortbildung wird gemäß § 63 GuKG, BGBl. 108/1997 idgF., durchgeführt.

Wiens mobiles Kinderhospiz "MOMO" startet http://www.kinderhospizmomo.at/

"MOKI" Mobile Kinderbetreuung http://wien.moki.at/

"EOP" - Externer Onkologischer Pflegedienst http://www.kinderkrankenpflege.at/themen/hauskrankenpflege/3

Kinderhospiz "Netzhttp://www.kinderhospiz.at/

"Der rote Anker" - Kinder und Jugendliche begegnen dem Tod http://www.cs.or.at/deutsch/cs-hospiz-rennweg/der-rote-anker/der-rote-anker.html

Landersklinikum Mödling - Palliativkonsiliardienst (PKD) http://www.moedling.lknoe.at/patienten-und-besucherinfo/beratungsstellen/palliativkonsiliardienst-pkd.html

Weitere Infos:

11.6.10

Benefizball der Ärztinnen und Ärzte - Vösendorf

Bild: © Caritas 

Der Reinerlös dieser Veranstaltung geht an das "Mobile Caritas Hospiz":

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/hospiz/

Bis zur Fertigstellung des Albums:

Benefiz-Auktion:

Benefiz-Konzert:

9.4.10

Heart Chor Benefizkonzert für Caritas

www.heartchor.at  http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/hospiz/ 

Sebastian Huppmann http://www.sebastianhuppmann.com/?q=biographie

Matthias Huppmann http://www.vokalsommerakademie.at/vsa/index.php?section=43&PHPSESSID=886615e7abcc004f21c3d2f8e759739f  http://www.derguteton.at/

"In his arms" hieß das Gospelbenefizkonzert des "Heart Chor", der einerseits,  gleich an 2 Tagen, mitreissende, moderne, spirituelle Musik bot, andererseits Spenden für das Mobile Caritas Hospiz sammelte.

Unterstützt wurde das Ensemble von den Gastsolisten Monika Ballwein http://www.cantores-dei.at/index.php und Andy Baum http://www.andybaum.at/baumlive.htm in der Pfarrkirche St. Florian, Wiedner Hauptstraße 97, 1050 Wien http://www.pfarre-st-florian.at/  

Dank großzügiger Sponsoren wurden die gesamten Tageseinnahmen dem Mobilen Caritas Hospiz zur Verfügung gestellt.

Gastro Team vom Longfield Gospel Chor www.longfield.at

Pfarrjugend http://www.jugendkirche.at/

Alle Fotos © Christine Kainz 2010 (außer dem Folder)

151 Bilder

Msgr. DDr. Michael Landau
© Christine Kainz 2009

12.11.09

Benefiz-Auktion für die Caritas im Wiener Dorotheum

Bild: Msgr. DDr. Michael Landau - Caritasdirektor der Erzdiözese Wien.

Dieser Beitrag ist vor allem jenen Damen und Herren von Caritas und Dorotheum gewidmet, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz solche Veranstaltungen überhaupt erst ermöglichen.

Ebenso vorbildliche Arbeit leisteten die Damen und Herren der Tourismusschule Semmering.

www.dorotheum.com

http://www.caritas-wien.at/aktuell/presseaussendungen/detail/artikel/1882/173/ 

http://www.hltsemmering.ac.at/

Alle Fotos © Christine Kainz 2009

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