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23.8.2014

Offener Brief zum Thema "Sprachliche Gleichbehandlung" - Gender Mainstreaming - Sexismus

 

an Frau Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Herrn Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner

 

Sehr geehrte Frau Ministerin Heinisch-Hosek, sehr geehrter Herr Minister Mitterlehner!

 

Die gegenwärtige öffentliche Diskussion zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern veranlasst die unterzeichneten Linguisten, Germanisten, Hochschul-, Gymnasial- und Pflichtschullehrer, Journalisten und Schriftsteller, aber auch andere Personen des Gesellschaftslebens, dringend eine Revision der gegenwärtigen Vorschriften zu fordern. Es ist Zeit für eine Rückkehr zur sprachlichen Normalität.

Fortsetzung des Briefes (inkl. aller Unterzeichneten): http://www.nein-zum-genderzwang.at/Brief.pdf

 

Nein zum Genderzwang! http://www.nein-zum-genderzwang.at/ (hier haben Sie die Gelegenheit Ihre Meinung kundzutun).

 

"Das Binnen-I ändert an gesellschaftlichen Zuständen weniger als der Mutter-Kind-Pass" (© GTL http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=54758 )

 

Gabaliers Schließmuskel http://www.christine2.meinblog.at/?blogId=118226

 

Schandurteil trotz Zwangsgenderisierung - Nach Urteil : Freibrief für Menschenhändler? http://www.christine2.meinblog.at/?blogId=54958

 

"Meine Dienstgeberin gendert: KarteireiterInnen" (© GTL http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=118227 )

 

Meine auch: "Dezernat Gender Mainstreaming" https://www.wien.gv.at/menschen/gendermainstreaming/dezernat.html

 

In seiner "Wiener Melange" schreibt Peter Strasser: Warum Wien Deutsch verlernt hat und bevorzugt Englisch-Dümmeleien verbreitet. Gendern Sie auch schon?

Gehören auch Sie zu den Auserwählten, die neuerdings auf elektronischem Weg den vom Dezernat Gender Mainstreaming der Stadt Wien herausgegebenen Newsletter erhalten?

Der richtet sich in erster Linie an Opinion Leader. Wer auf die allgegenwärtigen Anglizismen verzichten möchte, könnte dafür auch die gut verständliche österreichische Bezeichnung Kapazunder verwenden.

 

Gender Mainstreaming, also: Damit will unsere ach so fortschrittliche Stadtverwaltung "den Weg zur geschlechtergerechten Gesellschaft" aufzeigen. Der GM-Newsletter nennt als positives Beispiel die "Aufenthaltsqualität auf Gehsteigen für FußgängerInnen" - man beachte die Anwendung der unsinnigen Erfindung des Binnen-I.

 

Auch wird auf den großen Vorteil von Gender Mainstreaming innerhalb der städtischen Beamtenschaft hingewiesen. Sämtliche Mitarbeiter bekommen nämlich für ihre Tätigkeit ein "Tool von Microsoft". Als Gebrauchsanweisung wird im GM-Newsletter dazu angeführt: "Mit diesem Gendering-Add-In erhalten Nutzerinnen und Nutzer Hilfestellung bei der Anwendung von Gender Mainstreaming..."

Sollten Sie jetzt nur noch Bahnhof verstehen, keine Sorge, Sie sind nicht allein! peter.strasser@kronenzeitung.at

 

Gendern für Fortgeschrittene http://www.republik-online.at/gendern-fuer-fortgeschrittene-120603.html

 

Auch in der BRD hat man zu leiden: Justizdolmetschergesetz http://uepo.de/2009/09/16/neue-justizdolmetschergesetze-sprachverhunzung-durch-gender-mainstreaming/

 

Sexismus (Da hilft es auch nicht, unsere Sprache ändern zu wollen!!!) http://de.wikipedia.org/wiki/Sexismus

 

"Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Unter dem Begriff werden Geschlechterstereotype, Affekte und Verhaltensweisen gefasst, die einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge haben oder darauf hinwirken. Sexismus ist in vielen westlichen Ländern Gegenstand von Gesetzgebung und Sozialforschung, insbesondere der Gender Studies und der Vorurteilsforschung."

 

Solange sich Winzerinnen und Bäuerinnen entblößen (müssen) und jungen Mädchen eingeredet wird, eine Karriere als Model sei anzustreben, solange in jedem zweiten Krimi, halbnackte Frauen an der Stange tanzen, solange in der Krone die tägliche Nackte zu sehen ist und solange die Mode aus unseren jungen Mädchen aussehensmäßig Halbseidene macht, so lange wird sich an einem negativen Frauenbild nichts ändern.

 

Wo sind da die Frauenvereine, die dagegen auftreten??? Die streiten sich lieber um das Wort Töchter in der Bundeshymne... , weil sie im Grunde genommen gegen alles andere machtlos sind.

 

Da hilft es auch nicht, unsere Sprache ändern zu wollen!!!

 

Man sehe sich nur die Bilder auf Google zu "Winzerinnenkalender" an..., https://www.google.at/search?q=winzerinnen+kalender+2014&rlz=1C1BXPB_enAT507AT507&espv= 2&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=pcz4U-fPDcvo7AbN8oCICg&ved=0CAYQ_AUoAQ&biw=1240&bih=678

 

"Nischenprodukte" http://www.youtube.com/watch?v=uwgTz8Eoaao ...

Interessant dabei ist ja, dass eine FRAU Erfinderin dieser sexistischen Kalender ist (in denen gleich beide Geschlechter bloßgestellt werden) . Und zwar Dr. Ellen Ledermüller-Reiner http://kreativ-consulting.weebly.com/shooting.html Also hier ist ja "Gleichberechtigung" beinahe gegeben!

 

Doch zurück zur Sprache: Bild Nr. 2 zeigt einen bereits gendergerechten Text, den ich der neuesten "wien.at aktuell" entnommen habe.

Prüfen Sie selbst, wie lesbar der Text für Sie ist...

Bild © APA / picturedesk.com 

Infos:

"Wir haben etwas an"

http://kurier.at/meinung/kolumnen/ohrwaschl/wir-haben-etwas-an/91.558.817

 

Sexismus: "Alle Bilder der heißen Bäuerinnen und Bauern 2015!"


Solange sich Frauen und Mädchen für solche Bilder hergeben, so lange wird sich an einem negativen Frauenbild nichts ändern und auch an keiner "Gleichberechtigung".
Da nützt auch kein Binnen-I und auch kein Dezernat Gender Mainstreaming oder zählen die hier Abgebildeten vielleicht gar zu den "großen Töchtern", die unbedingt Eingang in unsere Bundeshymne finden mußten???

Wie sollen da Kinder Deutsch lernen?